Ortsteil Erlstätt

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Beschreibung:

In Blau über silbernem Dreiberg schwebend rechts ein goldener Lebensbaum, links ein aufrecht gestellter goldener Schlüssel.

Begründung des Inhaltes:

Der Dreiberg soll die Tatsache versinnbildlichen, dass sich in der Nähe vor Erlstätt frühe Kultstätten aus der Zeit der Landnahme durch die Bajuwaren finden. Der Lebensbaum erinnert an eine durch Funde nachgewiesene Römersiedlung; ein am sogenannten Kirchberg gefundener antiker Ring zeigt das Motiv des Lebensbaumes. Der Petersschlüssel weist auf das sehr alte Pfarrpatrozinium von Erlstätt hin.

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Erlstätt:                  

Vor über 1200 Jahren taucht der Name Erlstätt zum ersten Mal im Licht der Geschichte auf. 788 ließ Bischof Arn(o) von Salzburg durch den Diakon Benedikt ein Verzeichnis seines Besitzes

zusammenstellen, um sich diesen Besitz durch Karl den Großen bestätigen zu lassen. Die Besitzaufnahme begann wohl 788, lag aber erst 790 in Reinschrift vor.

Diese berühmte Urkunde "Notitia Arnonis", wird in Salzburg in Form einer Abschrift aus dem 12. Jahrhundert verwahrt und stellt die Geburtsurkunde für eine Reihe von Orten im Chiemgau, in Oberbayern, in Salzburg und Tirol dar. Dort heißt es: "Ad Erlastedi ecclesia cum territorio". Aus dem Lateinischen übersetzt: "In Erlstätt eine Kirche mit Grundbesitz".